Schöne Musik und ein kühles Getränk

Veröffentlicht: 05. Juni 2018

Kirchenchöre boten schönes Konzert für die Kirchenrenovierung

 

Das hat es noch nicht oft gegeben:

Die Kirchenchöre St. Andreas und St. Stephanus sangen gemeinsam, um die Renovierung der Kirche zu unterstützen. Mit (vorwiegend) Liedern und Chorsätzen vom Katholikentag erlebte das Publikum in der gut gefüllten Andreaskirche ein schönes Konzert! Das Motto lautete "Suche Frieden! - Peace for the world!" Die Chorleiter Michael Borgmann und Peter Kobienia wechselten sich in der Leitung ab. Das "Halleluja" von Georg Friedrich Händel am Ende des Konzertes löste eine so große Begeisterung aus, sodass die Chöre eine Zugabe geben mussten.  Ein Eintritt wurde nicht erhoben, über 2000 Euro kamen anschließend an Spenden zusammen.

 

Bei bestem Wetter ging es dann auf dem Kirchplatz weiter. Viele blieben noch bei einem kühlen Getränk und tauschten sich über das Konzert und andere Dinge aus. Auch hier kamen wieder einige hundert Euro zusammen.

 

Der St.-Stephanus-Chor

Rund 100 Mitglieder hat der St.-Stephanus-Chor aus Hochmoor. Bei Auftritten sind in der Regel knapp 70 Sänger dabei, erzählt Chorleiter Michael Borgmann. Bis zum Jahresende wird der Chor 25 Konzerte gegeben haben. Das Benefizkonzert am Sonntag, 18. Dezember, ab 17 Uhr in der St.-Andreas-Kirche in Velen gehört zu den Höhepunkten des Jahres. Das Konzert soll die Zuhörer eine gute Stunde unterhalten. Der Klavierspieler Daniel Ladermann begleitet den Abend. Zudem tritt Omeed Alobaidi auf. Der 28-jährige Iraker spielt Trompete. Mit Hilfe von Markus Wellermann konnte dem Iraker eine Trompete organisiert werden. Im Chor singen zudem zwei Flüchtlinge mit: eine Syrerin und ein 20-jähriger Iraner.

Die Besucher zahlen für das Konzert keinen Eintritt, sondern können am Ende eine Spende für die Fahrradwerkstätten der Flüchtlingsunterkünfte in Velen und Ramsdorf geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Interview mit Michael Borgmann zum Benefizkonzert

Der Chor St. Stephanus aus Hochmoor lädt am Sonntag, 18. Dezember, ab 17 Uhr zu einem Benefizkonzert in die St.-Andreas-Kirche in Velen ein. BZ-Redakteurin Christiane Göke hat mit dem Chorleiter Michael Borgmann über die Gründe und Vorbereitungen für das Konzert gesprochen.

Wie sind Sie auf die Idee eines Benefizkonzertes gekommen?

Benefizkonzert am 18.12.2016

 

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Sänger leben für das Singen

Hunderte Besucher füllten am Sonntagnachmittag die St.-AndreasKirche beim Benefizkonzert des St.-Stephanus-Chors aus Hochmoor. Das Konzert hatte den Titel „Why we sing“ (Warum wir singen). Diese Frage wurde bereits bei den ersten Klängen von selbst beantwortet, wenn man in die Gesichter der rund 90 Chorsänger blickte oder sich nur auf seine Ohren verließ. Alle Sänger waren mit vollem Einsatz dabei, sie lebten für das Singen und strahlten Freude aus. Außerdem sitzen die teils schwierigen polyphonen Tonsätze so exakt, dass erkennbar ist, wie viel chorische und private Arbeit dahinter steckt. Das galt auch für den sympathischen Yassir, der sich dem Publikum als neues Mitglied vor dem Konzert kurz vorstellte.

Spende für Fahrradwerkstätten Velen/Ramsdorf

Die Fahrradwerkstätten Velen/Ramsdorf sind viel mehr als nur Arbeitsstätten für Flüchtlinge: Sie sind ein wichtiger Sammelpunkt, an dem sie sich kennenlernen und durch die unterstützenden Velener Anschluss an das Gemeindeleben finden. Finanzielle Unterstützung gab es jetzt vom Stephanus-Chor Hochmoor.

Die Chorvorsitzende Mathilde Grösbrink hat den Spendenscheck für die Fahrradwerkstätten Velen/Ramsdorf an Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer übergeben. Singen für den guten Zweck – das taten die Mitglieder des Stephanus-Chores Hochmoor am 18. Dezember vergangenen Jahres gerne. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: zusammengekommen sind dabei 1080 Euro. Der Erlös des Benefiz-Konzertes unter der Leitung von Michael Borgmann wurde am Freitag durch die Chorvorsitzende Mathilde Grösbrink den Fahrradwerkstätten Velen/Ramsdorf übergeben. Laut dem Werkstatt-Leiter Christan Dahlke werden die Spenden zur Besorgung neuer Materialien verwendet, um auch in Zukunft weiter Fahrräder reparieren und den Bedürftigen zur freien Benutzung überlassen zu können. Die Räume der Fahrradwerkstatt in Velen wurden von den Doskerkerls zur Verfügung gestellt. Dort können jeden Dienstag- und Donnerstagabend Fahrräder zur Reparatur abgegeben werden. Die ehrenamtlichen Helfer und Flüchtlinge freuen sich auch künftig über jedes gespendete Fahrrad, das sie zur Eigennutzung für Bedürftige herrichten können.

Die Werkstatt ist aber nicht nur ein Ort, an dem gearbeitet wird, sondern auch ein wichtiger Sammelpunkt für die in Velen lebenden Flüchtlinge. Hier können sie sich kennenlernen und finden durch die unterstützenden Velener Anschluss an das Gemeindeleben. Einige der Geflohenen engagieren sich besonders in der Werkstatt und sind Mitglied im Stephanus-Chor. Ein gutes Beispiel dafür, dass Integration in Velen funktioniert.

Bericht/Foto BZ am 16.01.2017

Chor beim Luther-Oratorium dabei

Bei der Generalversammlung des St.-Stephanus-Chores konnte Michael Bogrmann mitteilen, dass es mitlerweile 121 aktive Sänger gibt. Das 40-jährige Bestehen der Kirche St. Stephanus und die Gründung der Pfarrei St. Peter und Paul im vergangenen Jahr stellten den Kirchen­chor St. Stephanus in Hochmoor vor große Herausforderungen. Beide Veranstaltungen erfuh­ren eine besondere Prägung, wie Organist und Chorleiter Michael Borgmann auf der General­ver­sammlung des Kirchenchores betonte. Ein volles Haus konnte dazu Chorvorsit­zende Ma­thilde Grösbrink willkommen heißen.

Kirchenchöre beteiligen sich am Aufklang

Ein Jahr vor dem 101. Katholikentag in Münster startete das Bistum Münster unter dem Motto "AufKLANG – Suche Frieden" einen Countdown, der am  vergangenen Samstagnachmittag mit Live-Musik von Chören und Bands in Münsters Innenstadt begann.
Mehr als 60 Chöre und  Musikgruppen folgten dem Aufruf des Bistums. Auch die Kirchenchöre St. Stephanus Hochmoor und St. Silvester Erle, beide geleitet vom Kirchenmusiker Michael Borgmann, machten sich am Samstag bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg nach Münster, um als Gemeinschaftschor mit etwa 80 Sängerinnen und Sängern bei dieser Veranstaltung mitzuwirken. Das Bistum hatte dem Chor einen Standort am Domplatz im Innenhof vor dem Wohnsitz des Bischofs zugewiesen. Dieser Platz erwies sich wegen seiner Lage in unmittelbarer Nähe des Domes und der dort gegebenen akustischen Bedingungen als ideal, so dass der Gesang des Chores seine volle Wirkung entfalten konnte und sowohl den zahlreichen Zuhörern wie auch den Sängerinnen und Sängern sichtlich Freude bereitete. Der Chor führte u.a. Lieder passend zum Motto, wie „Friede, Friede, wo wohnst du?“ auf. Dieses Friedenslied, wurde bereits in der Vergangenheit bei einer Veranstaltung der Pueri Cantores in Münster uraufgeführt und soll, wie später von Verantwortlichen zu erfahren war, auch beim Katholikentag im kommenden Jahr ein wesentlicher Bestandteil sein. Neben geistlichen Liedern von Kathi Stimmer-Salzeder und Alfred Hochedlinger wurden auch Lieder weltlichen Inhalts wie „Ihr von morgen“ und „Ich glaube“, beide von Udo Jürgens, sowie „Why we sing“ von Greg Gilpin zu Gehör gebracht.