Stephanus-Chor startet in Jubiläumsjahr

Borkener Zeitung 26.11.2022

 

Der St.-Stephanus-Chor startet in diesen Tagen in sein Jubiläumsjahr. 50 Jahre lang gibt es die Gruppe bereits. Den Auftakt in das Fest macht ein Konzert in der St.-Andreas-Kirche in Velen. Am Samstag, 3. Dezember, ab 19.30 Uhr wird es unter dem Titel „Stern, auf den ich schaue“, ein adventliches Konzert geben. Michael Borgmann leitet den Chor, die Bläsergruppe Velin Brass unter Leitung von Markus Wellermann wird ebenfalls beteiligt sein. Der Chor aus Hochmoor, zu dem auch viele Sänger aus Velen und Ramsdorf zählen, wird mit einer Zahl von etwa 70 Sängern auftreten. In der vergangenen Woche traf sich die Gruppe zum Probentag. Foto: BZ-Archiv

 

Probentag am 19.11.2022

Die Sängerinnen und Sänger des St.-Stephanus-Chores bereiten sich z. Zt. intensiv auf ihr Konzert in Velen vor.

Der Chorleiter Michael Borgmann und der Vorstand haben dazu alle aktiven Chormitglieder zu einem Probentag in Velen im Haus der Begegnung eingeladen.

„Stern auf den ich schaue“, lautet der Titel des Konzerts, zu dem der Chor am Samstag, 3. Dezember, um 19.30 Uhr in die Kirche St. Andreas Velen einlädt. Mit von der Partie ist wie bei einem vergangenen Konzert im Jahre 2019 die Bläsergruppe Velin Brass unter der Leitung des Veleners Markus Wellermann.

Daniel Lademann wird den Chor und die Bläsergruppe am Klavier begleiten.

 

  Foto: Rüdiger Sondermann

 

 

 

Das KONZERT FÄLLT AUS - Der Chor bittet um Verständnis. Aus Rücksicht auf die hohe Corona-Inzidenz hat man sich für eine Absage entschieden.  Der Termin soll aber nachgeholt werden.

St.-Stephanus-Chor beendet Konzertpause

RAMSDORF/VELEN/HOCHMOOR (pd). Der Kirchenchor St. Stephanus lädt zu seinem ersten Konzert seit Pandemiebeginn ein. Es findet am Sonntag, 21. November, in der St.-Walburga-Kirche in Ramsdorf statt. „Werkzeug deines Friedens lass mich sein“; das gleichnamige Kirchenlied lieferte das Motto für die Veranstaltung, die ganz dem Thema Frieden gewidmet ist. „Wir wollen dem Unfrieden in der Welt musikalisch etwas entgegensetzen und Hoffnung verbreiten“, erklärt Chorleiter Michael Borgmann.

Vierstimmig erklingen Lieder aus mehreren Jahrhunderten, überwiegend jedoch von zeitgenössischen Komponisten. „Die Chorsätze vom Katholikentag 2018 sind für unseren Chor immer noch inspirierend“, so Borgmann. Neben Felix Mendelssohn-Bartholdy stehen Namen wie Alfred Hochedlinger und John Rutter auf der Liste der Komponisten. An der Orgel und am Klavier wird Daniel Ladermann begleiten. Das Programm dauert insgesamt etwa eine Stunde.

Seit August trifft sich der Chor wieder regelmäßig zur Probenarbeit. Etwa 60 Sänger sind jedes Mal anwesend. „Daran merkt man, wie sehr sich alle unserem gemeinschaftlichen Singen verbunden fühlen“, so Borgmann.

Am Ende des Konzerts bittet der Chor um eine Spende. Das gesammelte Geld wird über persönliche Kontakte unmittelbar Opfern der Flut im Ahrtal zugutekommen.

Für die Veranstaltung gilt die 3G-Regel. Eine Anmeldung ist erforderlich. Einlass ist ab 15.30 Uhr. Das Konzert beginnt um 16.30 Uhr. Näheres dazu unter | www. st-pup.de/anmeldung.

 

 

VELEN

Chor will wieder „in die Gänge kommen“

 

BZ-Interview mit Chorleiter Michael Borgmann

Donnerstag, 12. August 2021 - 10:00 Uhr

von Lars Johann-Krone

 

Nach fast einem Jahr Pause lädt Chorleiter Michael Borgmann in der nächsten Woche seine Sänger aus dem St.-Stephanus-Chor Hochmoor wieder zu einem Treffen ein. BZ-Redakteur Lars Johann-Krone sprach mit dem Velener über die Pause und das langsame Herantasten an die regelmäßige Arbeit im Chor.

 

Foto: Ruediger Sondermann

 

 

Michael Borgmann (l.) bei einer Probe des St.-Stephanus-Chors im Jahr 2018

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HOCHMOOR/VELEN. Im Herbst 2020 war die Gruppe letztmals bei einer Probe zusammen. Was macht so eine lange Pause mit einem so großen Chor wie Ihrem?

Michael Borgmann: Die Erfahrung muss ich jetzt sammeln. Ganz ohne Gesang war der Chor nicht. Zur Vorbereitung aufs Weihnachtsfest 2020 sowie die Karwoche und Ostern 2021 gab es etwa zehn Freiwillige, die für Gottesdienste eine Schola gebildet und den Gemeindegesang, der nicht erlaubt war, ersetzt haben. Darüber hinaus haben über einen Zeitraum von etwa zwei Monaten zehn Sängerinnen und Sänger aus dem Stephanus-Chor sozusagen einen Kammerchor oder Projektchor gebildet und für den Rundfunkgottesdienst am 11. Juli geprobt. Die kleine Gruppe war recht schnell wieder auf der Höhe.

Werden am Dienstag alle rund 100 Mitglieder des Chors dabei sein oder gab es Austritte?

Borgmann: Bisher weiß ich nichts von Austritten. Absagen für Dienstag gab es nur wenige. Wenn ich auf den kleinen Projektchor schaue, der sich nur aus Mitgliedern des Chors zusammengesetzt hat, denke ich, alle sind nach der langen Pause hochmotiviert.

Längere Stimmbildung

Wie kann eine erste Probe ablaufen? Sie werden wahrscheinlich nicht gleich in die Vollen gehen, oder?

Borgmann: Wir werden die Grundlagen ausführlicher machen. Die Stimmbildung, also das Einsingen, wird wohl etwas länger dauern. Dann werden wir zunächst dem Chor bekannte Chorsätze wiederholen. Lieder, die der Chor gerne singt. Bekannte Chorsätze werden normalerweise länger im Kopf abgespeichert.

Das Singen auch in Kirchen ist nicht erst seit dieser Woche wieder erlaubt. Warum haben Sie nicht schon im frühen Sommer mit Proben begonnen?

Borgmann: Das hing zum einen mit der Ferienzeit zusammen. Außerdem ist das Chorsingen noch nicht so lange wieder erlaubt. Zum anderen haben wir im Frühjahr die Priorität auf den Projektchor gelegt, was sich ausgezahlt hat. Wir haben auch für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes viel Lob erhalten. Viele Besucher des Probe- und auch des Rundfunkgottesdienstes waren erstaunt darüber, dass zehn Sängerinnen und Sänger ein solches Stimmvolumen entfalten konnten. Das war eine wertvolle Erfahrung für uns alle.

Und es gab auch keine Missverständnisse im Chor, dass nur zehn Leute mitwirken und proben durften?

Borgmann: Nein, nicht, dass ich wüsste. Es hatten sich auch nur wenige Sängerinnen und Sänger gemeldet. Viele in der Gruppe waren im Frühjahr, als das Projekt begann, noch vorsichtig. Es waren auch noch nicht alle vollständig geimpft.

Wie groß ist denn die Sorge, dass durch steigende Infektionszahlen die Probenarbeit bald schon wieder enden könnte?

Borgmann: Wir müssen abwarten, was das Bistum Münster sagt. Die Situation ist eine andere als im vergangenen Jahr. Inzwischen sind die meisten von uns geimpft. Von daher gehe ich optimistisch an die Sache ran. Wir müssen ja irgendwie wieder in die Gänge kommen. Und wenn es sein muss, dann müssen wir eben wieder die Abstände vergrößern, die Teilnehmerzahl begrenzen. Die Proben werden ohnehin in der St.-Stephanus-Kirche stattfinden; dort haben wir – auch auf Abstand von zwei Metern – viel Platz. Ich finde es sehr wichtig, je nach Situation, immer um Lösungen bemüht zu sein.

 

Erstes Treffen am 17. August

 

Die Mitglieder des St.-Stephanus-Chors treffen sich am Dienstag, 17. August, nach der Messe in der St.-Stephanus-Kirche in Hochmoor gegen 19.30 Uhr erstmals in diesem Jahr auf dem Kirchplatz. Es solle nach der langen Auszeit ein kleines Fest der Begegnung werden, berichten Chorleiter Michael Borgmann und die Chor-Vorsitzende Mathilde Grösbrink. Am Dienstag, 24. August, soll wieder mit den Chorproben begonnen werden.